Menschen & Beratung
👓Augenoptik
Du misst Sehstärken, berätst Kund:innen bei der Wahl von Brillen und Kontaktlinsen, schleifst Gläser ein und passt Brillen individuell an.
Dein Arbeitsalltag in der Augenoptik
Als Augenoptiker oder Augenoptikerin bist du für das gute Sehen deiner Kunden verantwortlich. Dein Tag beginnt mit der Begrüßung der Kunden und der Durchführung von Sehtests, um die benötigte Stärke für Brillen oder Kontaktlinsen zu bestimmen. Du berätst die Kunden bei der Auswahl der passenden Brillenfassung, die sowohl zum Gesicht als auch zum persönlichen Stil passen muss. In der Werkstatt schleifst du die Gläser ein und passt die Brillen individuell an die Kopfform an. Auch Reparaturen und das Reinigen von Brillen gehören zu deinen täglichen Aufgaben.
Wo du arbeitest
Du arbeitest in Augenoptik-Fachgeschäften, die oft eine Mischung aus Verkaufsraum und Werkstatt sind. Dein Arbeitsumfeld ist sehr sauber, technisch modern und erfordert ein hohes Maß an Präzision. Die Arbeitszeiten sind meist an die Öffnungszeiten der Geschäfte gebunden, was in der Regel eine Arbeit unter der Woche und am Samstag bedeutet. Du arbeitest oft in einem kleinen Team, in dem jeder Handgriff sitzen muss, um den Kunden eine optimale Sehlösung zu bieten.
Die Ausbildung zum Augenoptiker
Die Lehre in der Augenoptik dauert dreieinhalb Jahre und ist eine duale Ausbildung. Im Betrieb lernst du den Umgang mit optischen Messgeräten, die handwerkliche Bearbeitung von Brillengläsern und die fachgerechte Beratung. In der Berufsschule vertiefst du dein Wissen in Physik, Optik und Anatomie des Auges. Da es sich um einen technisch anspruchsvollen Beruf handelt, ist die Kombination aus Theorie und Praxis besonders wichtig, um die komplexen Zusammenhänge des Sehens zu verstehen.
Was du mitbringen solltest
Für diesen Beruf brauchst du ein sehr gutes technisches Verständnis und handwerkliches Geschick für die feinen Arbeiten in der Werkstatt. Da du viel mit Kunden zu tun hast, sind ein freundliches Auftreten und eine gute Ausdrucksweise sehr wichtig. Interesse an Physik und Mathematik hilft dir, die optischen Berechnungen korrekt durchzuführen. Zudem solltest du geduldig und genau sein, da kleine Fehler bei der Anpassung einer Brille das Sehvermögen der Kunden beeinträchtigen können. Ein gutes Gespür für Mode hilft dir bei der Beratung zur passenden Fassung.
Karriere und Weiterbildung
Nach der Lehrabschlussprüfung bist du eine hochqualifizierte Fachkraft. Du kannst dich auf Bereiche wie Kontaktlinsenanpassung oder Low-Vision-Beratung spezialisieren. Die Meisterprüfung ist der nächste logische Schritt, wenn du eine leitende Funktion übernehmen oder dich selbstständig machen möchtest. Das Einkommen in der Augenoptik ist aufgrund der hohen fachlichen Anforderungen meist überdurchschnittlich. Durch die ständige Weiterentwicklung von optischen Technologien bleibt der Beruf auch nach der Lehre spannend und bietet viele Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung.
Berufsaussichten in Österreich
Da immer mehr Menschen eine Sehhilfe benötigen, ist der Beruf des Augenoptikers sehr zukunftssicher. In Österreich gibt es eine stabile Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die sowohl handwerklich als auch beratend tätig sind. Die Kombination aus Technik, Handwerk und Kundenkontakt macht den Beruf sehr abwechslungsreich. Wenn du präzise arbeitest und gerne mit Menschen zu tun hast, bietet dir die Augenoptik eine sehr gute berufliche Perspektive mit langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten.
Lehrzeit
3,5 Jahre
KV Eisen- und Metallverarbeitendes Gewerbe, gültig ab 01.01.2026
Passt zu dir, wenn du ...
- 👓 dich für Mode und Optik interessierst
- 💬 gerne Menschen berätst
- ✋ feinmotorisch geschickt bist
- 🔬 Technik und Präzision magst
- 😊 freundlich und geduldig bist
