Arbeit
Überstunden
Mehrarbeit bringt mindestens 50 Prozent Zuschlag. Wann du Nein sagen darfst und wie du deine Stunden belegst.
Was eine Überstunde ist
Überstunden sind Arbeitszeiten über acht Stunden am Tag bzw. über 40 Stunden in der Woche hinaus. Dein Kollektivvertrag kann diese Grenze niedriger ansetzen - dann gelten schon frühere Stunden als Überstunden.
Zuschlag oder Zeitausgleich
Jede Überstunde bringt dir mindestens 50 Prozent Zuschlag, je nach Kollektivvertrag auch mehr. Statt Geld kannst du Zeitausgleich nehmen: Eine Überstunde entspricht dann 1,5 Stunden Freizeit.
Wo die Grenzen liegen
Die Höchstarbeitszeit liegt bei zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche, sofern der Kollektivvertrag nichts anderes regelt. Ab der elften Stunde am Tag bzw. der 51. Stunde in der Woche kannst du Überstunden ohne Angabe von Gründen ablehnen.
Unter 18 und ohne Aufzeichnung
Für Jugendliche sind Überstunden grundsätzlich verboten, nur in engen Ausnahmen erlaubt. Und unabhängig vom Alter gilt: Führe selbst Aufzeichnungen über Arbeitszeiten und Pausen, damit du offene Stunden belegen kannst.
