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Arbeit

Brutto und Netto

2.000 Euro brutto sind nicht 2.000 Euro am Konto. Hier siehst du, welche Abzüge von deinem Gehalt weggehen und was übrig bleibt.

Brutto und Netto: der Unterschied

Brutto ist der Betrag, den du mit deinem Arbeitgeber vereinbarst - also dein Gehalt vor allen Abzügen. Netto ist jener Betrag, der tatsächlich auf deinem Konto landet. Dazwischen liegen Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer. Bei 2.000 Euro brutto bleiben in Österreich je nach Steuerklasse und Familienstand rund 1.500 bis 1.600 Euro netto übrig.

Was von deinem Bruttogehalt abgezogen wird

Der Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung beträgt rund 18 Prozent deines Bruttogehalts. Darin stecken Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung, die Arbeitslosenversicherung sowie die Beiträge zur Arbeiterkammer und zum Insolvenz-Entgelt-Fonds. Zusätzlich wird die Lohnsteuer abgezogen. Sie ist keine Versicherung, sondern eine Steuer, die dein Arbeitgeber direkt an das Finanzamt abführt.

Warum die Lohnsteuer unterschiedlich hoch ist

Wie viel Lohnsteuer du zahlst, hängt von der Höhe deines steuerpflichtigen Einkommens ab: Je mehr du verdienst, desto höher ist der Steuersatz (Progression). Absetzbeträge wie der Verkehrsabsetzbetrag oder der Alleinverdienerabsetzbetrag senken deine Steuerlast. Damit sie berücksichtigt werden, brauchst du einen Antrag auf Lohnsteuerabsetzung (Formular E30) beim Finanzamt.

Sonderzahlungen werden anders besteuert

Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind steuerlich begünstigt: 620 Euro pro Jahr bleiben steuerfrei. Der Teil darüber wird mit 6 Prozent besteuert, solange er das Jahressechstel nicht überschreitet. Deshalb ist es sinnvoll, Sonderzahlungen auf der Lohnabrechnung getrennt zu prüfen.